Das Königshaus am Markt wurde im Jahre 1558 oder 1610 als Bürgerhaus gebaut. In den Jahren 1706 bis 1707 wurde vom Leipziger Baumeister Johann Gregor Fuchs das barocke Gebäude aufwendig umgebaut. Das Haus davor hatte vier große Schornsteine zwei Reihen mit Dachfenstern. Danach wurden die Fenster erhöht, Dacherker eingebaut, die Ladenzeilen verändert und ein Holzerker aufgesetzt. Geblieben sind vom Vorgängerbau nur die Kreuzgewölbe im Erdgeschoss. Im Jahre 1904 ließ der Exportverein vom sächsischen Königreich das Königshaus zum Geschäftshaus umbauen. Zwischen 1906 bis 1913 befand sich dort ein Kino. Der Architekt Gustav Pflaume reiste alle Seiten- und Hintergebäude im Jahre 1915/1916 ab und baute es zum Messehaus um. Dadurch wurde ein Teil des Kreuzgewölbes zerstört. Das historische Dach wurde durch ein modernes Satteldach mit zwei Fensterreihen ersetzt. Im Jahre 1932 folgte ein Passage durch den Architekten Curt Schiemichen. Sie führt einst vom Markt zur Petersstraße und wurde 1963 nach dem Weltkrieg zur Messehofpassage geführt. Bis zur Umbenennung des Bürgerhauses in Königshaus durch den sächsischen König August dem Starken hieß es bis 1904 Apelsches Haus, Apels Haus und Thomésches Haus. Im Jahr 2013 wurde die Fassade vom Königshaus saniert.

       

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