Der Specks Hof wurde in den Jahren 1908 bis 1909 nach Entwürfen vom Leipziger Emil Franz Hänsel gebaut. Davor fand sich im Jahre 1430 ein großes Gebäude, das als Wohnhaus, Brauhaus und Weinkeller genutzt wurde. 1815 kaufte Maximilian Speck von Sternburg das Gelände. Bis 1908 blieb das Gebäude in Besitz der Familie von Sternburg. Danach wurde es an den Kaufmann Paul Schmutzler und dem Architekten Emil Franz Hänsel verkauft. Als das erste Messehaus in Leipzig gebaut wurde, kam der Boom nach weiteren Messehäusern. So wurde der Specks Hof zwischen 1911 und 1929 erweitert. Mit 10.000 m² Ausstellungsfläche war es das größte Messehaus der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt. 1981 bis 1982 wurde die historische Passage im Messehaus saniert. Einst war der Abbruch dieser Passage geplant. Zwei der drei Lichthöfe wurden vergrößert. Die Fassade von Specks Hof ist mit Kolossalpilastern, Erkern und Balustraden ausgestattet. Drei Passagenarme sind heute noch mit den Tonnengewölben versehen. Von den zwei modern gestalteten Lichthöfen, ist einer mit kunsthandwerklichen Arbeiten zur Messezeit versehen. Am 27. November 1995 wurde Specks Hof mit 200 Millionen Mark Investition wiedereröffnet.

       

       

       

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