Das Peterstor war der südliche Haupttor der Befestigungsanlagen. Erstmals wurde es im Jahre 1420 erwähnt, seinen Namen bekam er durch die nah liegende Peterskirche in der Altstadt. Wie das Hallesche Tor wurde im Jahre 1722 das aus dem Mittelalter stammende Haupttor abgerissen und 1722 bis 1723 durch ein neues ersetzt. Das neue, barocke Peterstor stammt von einem Entwurf vom Oberlandbaumeister M. D. Pöppelmann. Um in die Stadt zutreten, musste man über eine Bogenbrücke, denn der Stadtgraben vor dem Mauern der Stadt wurde bereits trockengelegt. Im Jahre 1860 wurde das Peterstor abgebrochen, da es ein Verkehrshindernis war. Es befand sich im Peterszwinger und am Ende der Petersstraße und dem Anfang des Petersteinwegs.

Bild: Wilhelm Felsche, Leipzig-Gohlis - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.

Bild: Nagel Gustav, Giesecke und Devrient - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.

Bild: Trenkler, Dr. & Co., Hartung & Rüttinger - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.

Bild: Trenkler, Dr. & Co., Hartung & Rüttinger - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.

Bild: Trenkler, Dr. & Co., Hartung & Rüttinger - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.