Das "Haus Marquette" wurde 1997 bis 1998 nach Entwürfen des Architekten Friedrich Gildemeier als Wohn- und Geschäftshaus an der Petersstraße errichtet. Ankermieter ist die Buchhandlung Hugendubel auf vier Stockwerken. Zwei weitere Stockwerke sind für Büroräume vermietet und zwei Dachgeschosse sind Wohnungen. Daneben befinden sich Geschäfte von Telekom, Mc Donalds, einem Optiker sowie Restaurant mit Brauerei. Der Name Marquette bedeutet ein kleiner Aufkleber mit Namen und Anschrift der vertretenen Buchhandlung, die damals auf die dritte Umschlagseite geklebt wurden. Marquette könnte also eine Anspielung auf Hugendubel sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde 1943 die "Steckner Passage" zerstört, die im Jahre 1873 an dieser Stelle errichtet wurde und die Petersstraße und den Thomaskirchhof verband. Hier gab es einen 22 Meter langen Innenhof mit Geschäften. Bis 2011 galt sie als die erste Leipziger Passage.

       

Das "Haus Marquette" befindet sich in der Petersstraße, an der Thomaswiese und am Thomaskirchhof.

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