Das "Warenhaus KARSTADT" zwischen Neumarkt und Petersstraße wurde in den Jahren 1912 bis 1914 nach Entwürfen des Leipziger Architekten Johann Gustav Pflaume errichtet. Zunächst hieß es jedoch Althoff, nach dem Gründer Theodor Althoff, bis sie 1920 von Karstadt übernommen wurden. Aber erst seit 1963 (wie viele andere Althoff-Warenhäuser auch) trägt die Leipziger Filiale den Namen KARSTADT. Im Jahre 1930 war die Firma mit 89 Warenhäusern, 27 Fabriken und 29.000 Mitarbeitern der größte Warenhauskonzern in Europa. Bis vor dem großen Umbau misste die Verkaufsfläche 8.300 m². 2004 bis 2006 erfolgten Abriss nicht benötigter Bauten und anschließend Sanierung, Umbau und Neubau auf dem großen Areal. Den Architekturwettbewerb gewannen RKW Architekten. Am 29. September 2006 eröffnete das Warenhaus auf nunmehr 30.000 m² Verkaufsfläche und einer Tiefgarage mit 430 Stellplätzen. In der Hausmitte befindet sich ein großer Lichthof mit einem Springbrunnen in der Mitte, der zur jeden Vollen Stunde Wasserkünste in die Höhe schießt. Im Untergeschoss befinden sich neben dem Wein- und Feinkostmarkt, eine Buchhandlung mit Schreibwaren, Presseshop, dm-Drogerie und dem idee-Bastel-laden. Das Erdgeschoss bietet weitere Einzelhändler namens ZERO und BOSS, eine Apotheke und ein Reisebüro. Schmuck- und Uhren, Kosmetik- und Parfümerie sowie Lederwaren, Süßwaren kommen aus eigenen Haus dazu. Das erste Obergeschoss widmet sich der Damenbekleidung, im zweiten die Herrenbekleidung mit Schuhen für die ganze Familie und Reisegepäck. Sowie im dritten Obergeschoss Haushalts-waren und das Le-Buffet-Restaurant und im vierten Obergeschoss die Spielzeug- und Sportabteilung. Zugänge sind über die Petersstraße, Petersstraße Ecke Preußergässchen und Preußergässchen Ecke Neumarkt vorhanden. Die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage erfolgt über den Peterskirchhof.

Das Warenhaus "KARSTADT" befindet sich in der Petersstraße Ecke Preußergässchen und Neumarkt.

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