Das Bosehaus an der Thomasgasse wurde im Jahre 1586 gebaut und 1711 als Wohnhaus für den Kaufmann Georg Heinrich Bose umgebaut. Der Komponist Johann Sebastian Bach war ein guter Freund von ihm und ging ein und aus. Bach schätzte ihn nicht nur als Freund, sondern auch als Förderer seiner Musik. Bose ließ im Jahre 1717 einen barocken Fest- und Musiksaal errichten. Der Sommersaal hat ein schönes Deckengemälde mit Engeln und einer durch Seilzug öffnenden Schallkammer. Am 21. März 1985 wurde das Bosehaus zur Bach-Gedenkstätte. Dort zogen das Bach-Archiv, das Bach-Museum und die Neue Bachgesellschaft ein. Bis 2007 war es außerdem die Spielstätte der Leipziger Pfeffermühle. Im Erdgeschoss wurden die historischen Wölbungen von 1586 belassen. 2008 bis 2010 wurde das Bosehaus saniert und das Bach-Museum neugestaltet. Dabei wurde im Hinterhof ein Anbau und ein kleiner Garten angelegt.

       

       

Zum Umbau des Bosehauses und der Wiedereröffnung des Bachmuseums.

Das Kaufmannshaus "Bosehaus" steht am Thomaskirchhof, gegenüber dem Pfarrhaus der Thomaskirche.

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