Am 07. Oktober 1949 wurde die "Deutsche Demokratische Republik" im Osten Deutschlands gegründet. Sie umfasste die Bezirke Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Amt Neuhaus, eine Gemeinde, aus Niedersachsen. Die DDR gehörte zur Sowjetischen Besatzungszone, auch Ostzone genannt. Im Jahr 1945 wurde Deutschland in vier Besatzungszonen eingeteilt. Nordwestlich zu Großbritannien, südwestlich zu Frankreich, südöstlich zu Amerika und nordöstlich zur Sowjetunion. Bereits am 23. Mai 1949 erfolgte die Gründung der "Bundesrepublik Deutschland" in Westdeutschland. Die DDR wurde von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) als Diktatur geführt. Als immer mehr Menschen aus dem Osten in den Westen flohen, entschloss sich die SED-Herrschaft, Grenzanlagen aufzubauen. Diese grenzten die gesamte DDR von der Ostsee bis Sachsen ein. Die Stadt Berlin wurde wie Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Im Westen Großbritannien, Frankreich und Amerika und im Osten die Sowjetunion. Der westliche Teil gehörte der Bundesrepublik Deutschland, welcher ab 13. August 1961 komplett von einer Mauer eingeschlossen wurde.

 

             

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Friedliche Revolution

 

Die "Friedliche Revolution" am 09. Oktober 1989 und der "Berliner Mauerfall" am 09. November 1989 waren der Anstoß zur Wiedervereinigung Deutschlands. Am 12. September 1990 unterschrieben Hans-Dietrich Genscher, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, und Lothar de Maizière, Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik, den Zwei-plus-Vier-Vertrag (Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland) in Moskau. Ein Staatsvertrag zwischen BRD, DDR, Frankreich, den Vereinigten Staaten der USA, dem Vereinigten Königreich und der Sowjetunion. Zum 15. März 1991 trat der Staatsvertrag mit einer offiziellen Zeremonie in Kraft. Am 20. September 1990 stimmten die Volkskammer der DDR und der Deutsche Bundestag der BRD dem Einigungsvertrag zu, am Tag danach folgte der Bundesrat. Am 03. Oktober 1990 fand die Wiedervereinigung Deutschlands statt. Bereits kurz vor Mitternacht des 02. Oktobers selben Jahres versammelten sich am Reichtagsgebäude in Berlin mehrere Menschen um bei der Wiedervereinigung dabei zu sein. Um 0.00 Uhr wurde die Bundesflagge gehisst und die Freiheitsglocke, welche im Jahre 1950 von Amerikanern gestiftet wurde, am Schöneberger Rathaus geläutet. Danach sprach der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker zu den Bürgern: "Die Einheit Deutschland ist vollendet. Wir sind uns unserer Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst. Wir wollen in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt dienen.". Zuletzt wurde die Deutsche Nationalhymne gespielt und umliegend mehrere Feuerwerke gezündet.