Am 01. Januar 1999 wurde Engelsdorf zur Stadt Leipzig eingemeindet. Der Ortsteil Engeldsdorf ist umgrenzt von der Leipziger Straße, Paunsdorfer Allee/Sommerfelder Weg, Am Sommerfeld, Autobahn 14 und Fuchsberg im Norden, der Autobahn 14 im Osten, zwischen Mölkauer Straße/Hirschfelder Straße und Brandiser Straße im Süden und südlich der Werkstättenstraße im Westen. Die umliegenden Ortsteile sind Heiterblick, Althen, Althen-Kleinpösna, Baalsdorf, Mölkau und Paunsdorf.

ARCHITEKTUR
 
Auch in Probstheida gibt es eine
 
FRIEDHOF ENGELSDORF
 
Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Friedhof Engelsdorf um die Pankratiuskirche gebaut. Nach 1900 wurde der Friedhof erweitert. Hier befinden sich auch Gräber von deutschen und ausländischen Opfern vom Ersten und Zweiten Weltkrieg mit einem Mahnmal und am Eingang von Schwestern des Karmeliterordens. Nach 1945 wurde das Gelände des Friedhofs erneut erweitert.

 
PANKRATIUSKIRCHE
 
Um 1170 wurde die Pankratiuskirche gebaut, deren Kirchenhalle man im Jahre 1832 neu baute. 1863 setzte man einen neuen Turm auf. In dieser Kirche befindet sich das Uhrenwerk der abgerissenen Markuskirche in Reudnitz. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1924 von Alfred Schmeisser.
 
KLEINGÄRTEN
 
In Engelsdorf befinden sich viele Kleingartenanlagen, nix da.

 

GÜTERBAHNHOF
 
Der Rangierbahnhof Leipzig-Engelsdorf befindet sich südlich von Paunsdorf an der Leipzig-Wahren-Engelsdorfer Bahnstrecke und ist der größte in seiner Art in Leipzig. In der Mitte des Güterbahnhofs befindet sich eine Fußgängerbrücke und weiter östlich eine Straßenbrücke, über die die Hans-Weigel-Straße führt. Auf beiden Brücken hat man einen Überblick zum Rangierbahnhof. Westlich der letzten, erwähnten Brücke befindet sich der S-Bahn-Haltepunkt Engelsdorf.
 
FRIEDHOF SOMMERFELD
 
Der Friedhof Sommerfeld wurde Mitte des 19. Jahrhunderts an die heutige Herzberger Straße verlegt, da die Kirche auf dem alten Friedhof zu klein wurde. Dieser wurde geschlossen und bereits im Jahre 1900 erweitert. In dieser Zeit wurde die Friedhofskapelle gebaut und eine Baumreihe angelegt. In den 1950er Jahren erfolgte eine weitere Erweiterung des Sommerfelder Friedhofs und hat seitdem eine Fläche von 0,75 Hektar.
 

KIRCHE SOMMERFELD
 
Im Jahre 1859 wurde nach Plänen vom Architekten Ernst Wilhelm Zocher die Kirche Sommerfeld gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche im Stile der Neugotik zerstört. In den 1950er Jahren begann der Wiederaufbau der Kirche Sommerfeld, welche in den 1990er Jahren ihren Turm erhielt. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1861 vom Orgelbauer Urban Kreutzbach aus der Kilianskirche in Bad Lausick und wurde zwischen 1957 und 1958 nach Leipzig gebracht, wo sie 1989 restauriert wurde.