Im Jahre ... Hirschfeld. Im Oktober 1973 wurde Hirschfeld zu Kleinpösna eingemeindet, am 01. Januar 1994 zu Engelsdorf und zum 01. Januar 1999 zur Stadt Leipzig. Hirschfeld gehört zum Ortsteil Althen-Kleinpösna. Das Dorf liegt südlich von Althen und südlich und östlich an der Autobahn A 14. Die umliegenden Ortsteile sind Althen-Kleinpösna, Holzhausen, Baalsdorf und Engelsdorf sowie die Gemeinde Seifertshain.

ARCHITEKTUR
 
Hirschfeld ist ein Straßendorf, das heißt, deren Häuser liegen an nur einer Straße. Seitlich stehen wenige Einfamilienhäuser und Höfe. Umgeben von großen Feldern und einem See.
 
SEE
 
Im Jahr 1995 wurde östlich von Hirschfeld begonnen, Kies abzubauen. Dadurch entstand ein Tagebauloch, das später mit Wasser geflutet wurde. Der heutige See hat eine Tiefe von 3 bis 6 Metern. Sie sind der Beginn einer neuen Naherholungsmöglichkeit im Umland von Leipzig. Nebenbei wird aber weiterhin Kies und Sande abgebaut. Unter anderem wurden diese auch für den Bau der nah liegenden Autobahn A 14 verwendet.

 
KIRCHE
 
Im 13. Jahrhundert wurde die Dorfkirche von Hirschfeld im Stile der Romantik gebaut. Im Jahre 1721 wurde die Kirche das letzte Mal groß umgebaut und erhielt den Bautyp des Barock. Die erste Orgel stammt aus 1772 von Johann Christian Friedrich Flemming. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine Holzpfeifenorgel. Apsis und Kirchenraum waren für lange Zeit abgetrennt, bis sie 1955 wieder geöffnet wurde. Nach Entwürfen des Architekten Max Alfred entstanden das Altar, die Kanzel und das Kruzifix.
 
FRIEDHOF
 
Ende des 12. Jahrhunderts wurde der 2500 Quadratmeter große Friedhof angelegt. Zurzeit sind hier 40 Grabstellen zu finden, die nördlich der Kirche stehen. Im Jahre 1900 erfolgte der Bau einer Begrenzungsmauer. Auf dem Friedhof stehen neben einer Leichenhalle auch ein Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges und wenige Grabsteine aus dem Mittelalter.