Im Jahre 1289 wird Holzhausen erstmals erwähnt durch den Bischof von Merseburg. 1934 tritt Zuckelhausen nach Holzhausen, beide werden am 01. Januar 2001 zur Stadt Leipzig eingemeindet. Der Ortsteil Holzhausen ist umgrenzt von Baalsdorf im Norden, großen Feldern und Seen im Osten, der Alten Tauchaer Straße im Süden und der Leipziger Straße (B 171) und Östlichen Rietzschke im Westen. Die umliegenden Ortsteile sind Mölkau, Baalsdorf, Althen-Kleinpösna, die Gemeinde Großpösna, die Ortsteile Liebertwolkitz, Meusdorf, Probstheida und Stötteritz.

ARCHITEKTUR
 
...
 
TEICH
 
In der Nähe zur Kirche Zuckelhausen liegt ein großer Teich.

 
KIRCHE HOLZHAUSEN
 
Im Jahre 1818 wurde die neue Kirche Holzhausen eingeweiht, nachdem die frühere aus dem 12. Jahrhundert während der Völkerschlacht 1813 komplett zerstört wurde. Jedoch erhielt sie erst 1857 ihren Kirchturm. Der Innenraum der  Holzhausener Kirche entstand im klassizistischen Stile. Vor dem Bauwerk steht ein steinerner Torbogen, welche Ende 2004 eingestürzt ist, aber 2005 wieder im Original aufgebaut wurde.
 
HÄNDELSTRASSE
 
...
 

MÜHLE
 
Da Holzhausen sich mitten auf dem Land befindet, steht hier auch eine Windmühle.
 
KLEINGÄRTEN
 
In Holzhausen und Zuckelhausen gibt es einige Kleingärten.
 

KIRCHE ZUCKELHAUSEN
 
Um 1200 wurde die Kirche Zuckelhausen im romanischen Stil gebaut. Später fanden Umbauarbeiten statt, so im Jahre 1791, als man die Fenster vergrößerte, damit mehr Licht reinkommt. Auch während der Völkerschlacht 1813 wurde die Kirche beschädigt. Im Inneren der Kirche sind vier seitliche Säulen, umlaufende Emporen und eine Kassettendecke zusehen. Der Kirchturm mit einer Fachwerkfassade wurde saniert und im Sommer 2005 eine neue Bronzeglocke eingeweiht. Nun konnte die Kirche Zuckelhausen wieder ihre Glocken läuten.
 
SEEN UND LANDSCHAFTEN
 
Ringsum Holzhausen befinden sich große Felder, davon östlich aber auch sieben Seen, davon vier große.
 

FERNMELDETURM
 
1995 wurde in Holzhausen ein Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG gebaut. Er ist 132 Meter hoch und dient zur Übertragung von Hörfunk- und Fernsehsignale, aber auch zur Übertragung von Telefongesprächen.
     
FRIEDHOF HOLZHAUSEN
 
Im Jahre 1876 wurde der Friedhof Holzhausen angelegt. Neben dem kirchlichen Areal folgte 1955 der Bau eines kommunalen Friedhofs und 1965 der Bau einer Kapelle. Er ist 1,05 Hektar groß. Der kirchliche Friedhof wurde 1998 zurückgebaut.
 

ÖSTERREICHER-DENKMAL
 
Im Jahre 1913 wurde in Holzhausen eins von drei Österreicher-Denkmalen eingeweiht. Es handelt sich um einen hohen Sockel mit einem bronzefarbigen, kaiserlichen Doppeladler. Im selben Jahr wurde auch das Völkerschlachtdenkmal in Probstheida eingeweiht.
     
ÖSTLICHE RIETZSCHKE
 
Die östliche Rietzschke entspringt in Zuckelhausen und fließt durch Holzhausen, Zweinaudorf, Mölkau, Stünz und mündet in Sellerhausen in die Kanalisation. Damals floss sie bis Ende des 19. Jahrhunderts weiter über Neu-Schönefeld und mündete in die Parthe. In den letzten Jahrhunderten fand in den Rietzschkeauen ein Gemüseanbau statt, welcher bis 1980 noch betrieben wurde. Im Leipziger Norden fließt neben der östlichen die nördliche Rietzschke.
 

SÄCHSISCHES HAUS
 
Im Jahre 1792 wurde der Gasthof "Sächsisches Haus" in Holzhausen gebaut. Eigentümer war der Gastwirt Johann Gottfried Müller. Das historische Gebäude mit Krüppelwalmdach wurde in den Jahren 2006 bis 2007 abgerissen. An gleicher Stelle entstand nach 16 Wochen Bauzeit ein Stahlgerüst, welches das Sächsische Haus nachbildet. Darin befindet sich ein Flachdach mit Bäcker und dahinter ein Discounter-Markt. Das Portal konnte erhalten werden und erinnert mit einer Innschrift "JGM" an den Gastwirt und "1792" an das Baujahr.