Im Jahre 1245 wurde Mitisdorf, heute Meusdorf, erstmals erwähnt und am 01. Januar 1910 zur Stadt Leipzig eingemeindet. Der Ortsteil Meusdorf ist umgrenzt von der Prager Straße im Norden, östlich des Tollwegs im Osten, dem Osten-Sacken-Weg und dem Gortschakoffweg im Süden und des Zolawegs im Westen. Die umliegenden Ortsteile sind Probstheida, Zuckelhausen, Liebertwolkwitz und Dölitz-Dösen sowie die Stadt Markkleeberg.

ARCHITEKTUR
 
Ein Großteil der Ein- und Mehrfamilienhäuser wurden in den 1930er Jahren gebaut. Hier finden sich sowohl Gebäude aus der Gründerzeit als auch der DDR- und heutigen Zeit.
 
LEINEGRABEN
 
Der Leinegraben ist ein 4026 Meter langer Bach und fließt zwischen Meusdorf und Dölitz. Er entspringt in einem Wäldchen in Meusdorf und führt zum Meusdorfer Teich (Dösner Flur), vorbei am Park-Krankenhaus und dem dortigen See nach Dösen. Weiter entlang der Leinestraße bis er später in einem 765 Meter langem Rohr verschwindet, dass seit dem Jahre 1889 existiert. Er mündet in die Mühlpleiße in Dölitz.

 
SCHWARZENBERGDENKMAL
 
Im Jahre 1838 entstand in der Nähe von Liebertwolkwitz, in dem der Oberbefehlshaber der verbündeten Streitkräfte, Fürst Karl Philipp zu Schwarzenberg, die Botschaft über den Sieg gegen Napoleon den Monarchen überbrachte, ein Denkmal. Es ist ein Granitblock auf zwei Fundamenten. Die Initiative stammt von seiner Gattin und ihren drei Söhnen.
 
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GARTEN-RESTAURANT
 
Im Mittelalter wurde eine Gaststätte am Nordkopf von Meusdorf eröffnet und zog seit dem Jahre 1863 zum 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig immer mehr Leute an. Später wurde ein Park angelegt und die Gaststätte vergrößert. Bereits 1900 boten sie rund 1000 Gästen Platz. Es gab ein Restaurant, Ball- und Theatersaal und eine Obstweinschänke sowie eine Kegelbahn, Schießhausstand und ein Spielplatz. Der Musikpavillon und das Gasthaus sind heute die einzigen Gebäude, die ab 1952 nicht abgerissen worden.