Im Mittelalter befand sich hier das Dorf Ölschwitz, Ende des 15. Jahrhunderts ein Gut und im Jahre 1913 entstand eine Wohnsiedlung mit dem Namen Marienbrunn, welches sich auf der Gemarkung von Connewitz befindet. Dieses Dorf wurde am 01. Januar 1891 zur Stadt Leipzig eingemeindet. Der Ortsteil Marienbrunn ist umgrenzt von der Leipzig-Anger-Crottendorf-Bahnlinie im Norden, dem Südfriedhof im Osten, der Probstheidaer Straße im Süden und der Leipzig-Connewitz-Bahnlinie im Westen. Die umliegenden Ortsteile sind Zentrum-Südost, Probstheida, Lößnig und Connewitz.

ARCHITEKTUR
 
Auch in Marienbrunn gibt es eine Vielzahl an Gründerzeithäusern, besonders östlich der Zwickauer Straße, wo das Viertel "Gartenvorstadt Leipzig-Marienbrunn" entstand. Aber auch von Plattenbauten, wie Hochhäuser am Trifftweg ist dieser Ortsteil gekennzeichnet.
 
KLEINGÄRTEN
 
In Marienbrunn befinden sich viele Kleingartenanlagen, so Gartenfreunde Südost.

 
ZWICKAUER STRASSE
 
Die Zwickauer Straße befindet sich zwischen Richard-Lehmann-Straße und Dankwartstraße und verbindet die Stadtteile Marienbrunn und Lößnig. Ende der 1990er Jahre wurde die Zwickauer Straße im Nordabschnitt durch das Geländer der Alten Messe zur Semmelweisstraße verlängert. Durch die Zwickauer Straße fährt die Straßenbahn und bringt die Bewohner ins Stadtzentrum.
 
MARIENQUELLE
 
Im Jahre 1836 soll in einer Sage die Marienquelle eine Erwähnung gefunden haben. Danach soll 1441 am Johannistag eine Pilgerin, Maria, aus dem Johannishospital in Leipzig, durch ihr Gebet eine Quelle entspringen haben. Sie gab das Quellwasser den Kranken. 1719 kam das Gerücht auf, das sich heilendes Wasser in der Marienquelle befindet, und so zog es viele Leipziger an diesen Ort, dem künftigen Gesundbrunnen. Anfang des 20. Jahrhunderts verfiel die Quelle aufgrund einer Störung durch den Eisenbahnbau. 1998 wurde er rekonstruiert.