Als im Zweiten Weltkrieg die Arbeiten am Bau des Elster-Saale-Kanals eingestellt wurden, ging auch der Bau des Lindenauer Hafens zu Ende. Er ist der einzige Hafen in Deutschland, der bisher keine Wasseranbindung hat. Ganze 665 Meter ist die jetzige Mündung des Karl-Heine-Kanals (damals ein Teil vom Elster-Saale-Kanal) vom Lindenauer Hafen entfernt. Die Brücke mit dem Namen Luisenbrücke steht bereits, danach befindet sich eine große Fläche mit Bäumen, Sträuchern und Wildwuchs. Einem Schienenstrang, die die Hafenbahn nutzen sollte, er führt vom Kirow-Werk in Lindenau zum Hafenbecken und den Speichergebäuden. Der liegende Betonweg führt durch einen kurzen Wald, rechts befindet sich eine Ausbildungsstätte und auf der linken Seite ein Werk der Kommunalen Wasserwerke Leipzig. Nach einigen Metern kommt man aus dem Wald wieder heraus und blickt auf eine brache Fläche mit Weiden und Wasser. Angekommen am Lindenauer Hafen. Fotos aus dem Jahr 2008.

       

       

Die folgenden Fotos zeigen den östlichen Wasserarm, dieser führt bis zu einer Fläche mit Wasserpflanzen, die neues Land gebildet haben. Danach führt der Weg neben dem westlichen Wasserarm entlang mit Sicht auf den Speichergebäuden.

       

LeiKra und der Getreidehof bleiben auf dem Gelände erhalten und sind seitens der Stadt Leipzig dazu auch willkommen, damit man tatsächlich noch etwas vom einstigen Hafen hat.

       

       

       

Nach hunderten von Metern kommt man schließlich zur Lyoner Straße, der jetzigen Mündung des Kanalwassers. Aus dem breiten Becken wird nach einigen Metern ein schmaler Bachlauf und mündet schließlich in die Kanalisation. Rund 75 Meter trennen den Hafen vom Elster-Saale-Kanal. Dieser Durchstich ist nach 2015 geplant.