Zwischen dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See stehen sechzehn 3,30 Meter hohe GEOPFAD-Stelen, die über die Erd- und Menschheitsgeschichte in diesem Gebiet informieren. Mit 2D- und 3D-Grafiken werden wissenschaftliche Erkenntnisse und das Vordringen der Nordsee bis in unserem Raum mit interessanten Funden präsentiert. Entlang einer 14 Kilometer langen Route sind sie mittlerweile eine Landmarke im Leipziger Neuseenland geworden. In Zukunft soll es einen geologischen Zeitstrahl und ein Findling- und Natursteingarten geben.

       

Markkleeberg ist ein weltweit bekannter archäologischer Fundplatz. Franz Etzold entdeckte im Jahre 1895 in der Markkleeberger Kiesgrube die ersten vom Menschen bearbeiteten Feuersteinwerkzeuge. In der Markkleeberger Grube barg 1905 Karl-Hermann Jacob-Friesen auch diese Werkzeuge, der sie in Europa wissenschaftlich präsentierte. Ein Gedenkstein dazu steht östlich vom Nordufer des Markkleeberger Sees.

Neue Erlebnispunkte sind Herbst 2013 die Schichtenstapel und geologischen Fenster auf der Südseite der Auenhainer Treppe am Kanupark. Der Schichtenstapel besteht aus sieben Betonstufen, der die sieben kartierten Erdschichten in dieser Böschung aufzeigt. Sie reichen von den Meeressanden, die vor 28 Millionen Jahren angespült wurden, bis zur eiszeitlichen Saale-Grundmoräne. Am Ost- und Südufer (Grunaer Halbinsel) des Störmthaler Sees befinden sich die geologischen Fenster.