Die Kleingartenanlage Dr. Schreber hat ihren Ursprung auf der heutigen Ferdinand-Lassalle-Straße und dem nördlichen Teil des Johannaparks. Im Jahre 1865 legte Dr. Ernst Innocenz Hauschild eine Spielwiese im Johannapark an. Ein Spielplatz für Kinder, die er nach seinem verstorbenen Schwiegervater Daniel Gottlob Schreber benannte. Aus einer grünen Wiese wollte der Lehrer Heinrich Karl Gesell im Jahre 1868 den Kindern die Natur mit Gärten näher bringen. Doch aus diesem Gedanken wurde nicht viel und die Eltern zeigten ihr Interesse. Ein weiteres Jahr verging und es konnten bereits 100 Gärten bestaunt werden. Als 1875 der Bau der Ferdinand-Lassalle-Straße kam, mussten die Kleingärten weichen. Der gepachtete Vertrag wurde zum 01. April 1876 gekündigt und ein neuer Platz zugewiesen. Am 21. Mai 1876 konnte die neue Kleingartenanlage an der heutigen Marschnerstraße eingeweiht werden. Im August 1996 wurde in einem Fachwerkhaus das "Deutsche Museum der Kleingärtnerbewegung" eröffnet. Die Anlage steht unter Denkmal und ist ein wichtiges Kulturdenkmal. Leider ist sie jedoch nicht mehr die älteste erhaltene Kleingartenanlage der Stadt.

       

       

       

       

Der älteste Kleingartenverein ist mit den Linien 1, 2 und 14 (Haltestelle Marschnerstraße) und 3, 7, 8 und 15 (Haltestelle Waldplatz) zu erreichen. Mit dem Auto über die Marschnerstraße zur Aachener Straße und von der Jahnallee zur William-Schwabe-Straße.