Die Kleingartenanlage Johannistal wurde im Jahre 1832 gegründet. Der Kleingärtnerverein "Johannistal 1832" bereits im Jahre 1927. Seinen Namen erhielt sie durch das benachbarte Hospital. Sie wurde als Armengartenanlage angelegt und geht es auf dem Landgrafen Carl von Hessen zurück. Er war Mitglied der produktiven Armenfürsorge und wollte durch Vergabe von Land die Armut sinken. Die Geburtsstunde hängt mit einer armen Witwe namens Amalie Winter zusammen, die zu den Rasherren Moritz Seeburg bat, in der Nähe ihres Hauses einen Garten anzulegen. Die Sandgrube vor dem Johannishospital wurde geschlossen und zu ersten Gärten im Frühjahr 1933 umgebaut. In der Ostvorstadt lebten damals die sozial Schwachen Menschen. Von den einstigen 300 Parzellen sind heute nur noch 141 übrig geblieben. Der Grund waren der Bau der Sternwarte, der Nicolaischule, des Klinikviertels und weiteren Bauten. Auch Dr. Ernst Innocenz Hauschild, der Begründer der Schrebergärten, hatte über mehrere Jahre einen Garten im Johannistal gepachtet. Der Physiker Wilhelm Ostwald legte jeden Tag einen Spaziergang durch die Kleingärten auf den Weg ins Physikalische Institut ab.

       

       

       

       

Der Kleingartenverein "Johannistal 1832" ist mit den Linien 12, 15 und 60 (Haltestelle Ostplatz) erreichbar. Mit dem Auto über die Johannisallee und Stephanstraße.