Das Leipziger Neuseenland befindet sich im Leipziger Land und wird etwa im Jahr 2060 ein Landschaftsgebiet mit 15 Seen auf 70 km² sein. Die heutigen Tagebaulöcher haben Landschaften und Dörfer zerstört. Man überlegte, wie man diese Restlöcher nach Einstellung des Tagebaus am besten nachnutzen kann. Der Nachnutzungsplan der DDR schlug vor, sie mit Wasser zufüllen und ein Naherholungsgebiet zuschaffen. In den Jahren 1993 bis 2000 dauerte die Flutung des Cospudener Sees, der der erste Tagebausee im Leipziger Neuseenland ist. Es ist geplant, mehrere Seen durch Kanäle miteinander zu verbinden, Brücken und Schleusen zubauen, Wege und Attraktionen einzurichten. Zurzeit entsteht ein Tourismusmagnet für Sachsen und Mitteldeutschland. Kanus, Fahrgastschiffe und Segelboote verkehren auf dem Wasser, eine Wildwasseranlage entstand, ein Tagebaupark und ein Vergnügungspark.

 

             

Seen

 

Flüsse und Kanäle

 

Tagebau

 

Daneben befinden sich auch einige Seen in Leipzig, aber nicht mehr so viele wie vor der Stadtgründung im Jahre 1165. Der Leipziger Auenwald ist ein Überschwemmungsgebiet, man spricht von der Elster-Luppe-Aue und Elster-Pleiße-Aue und somit durchfließen mehrere kleine und große Flüsse den Auenwald. Mehrere Nebenarme, wie die Luppe und Mühlpleiße, wurden angelegt und so gibt es tote und lebendige Flussläufe in den Auen.